Die vier Fälle einfach erklärt. Nominativ, Akkusativ, Dativ, Genitiv mit Fragen, Formen und Methoden zur sicheren Kasusbestimmung. Jetzt kostenlos lernen!
Jeder Kasus hat eine typische Funktion im Satz. Am schnellsten kommt man ihm mit der passenden Frage auf die Spur. Die Beispiele drehen sich hier rund um eine kleine Gartenszene.
Die schnellste Methode im Alltag ist die Frageprobe: Man fragt nach dem Satzglied und liest am Fragewort den Kasus ab.
Beim Deklinieren ändern sich vor allem Artikel und Endungen.
| Kasus | Maskulinum | Femininum | Neutrum | Plural |
|---|---|---|---|---|
| Nominativ | der Pinsel | die Brücke | das Segel | die Pinsel |
| Akkusativ | den Pinsel | die Brücke | das Segel | die Pinsel |
| Dativ | dem Pinsel | der Brücke | dem Segel | den Pinseln |
| Genitiv | des Pinsels | der Brücke | des Segels | der Pinsel |
Den Kasus eines Nomens bestimmt man nicht frei. Verben und Präpositionen verlangen einen festen Fall, das nennt man Rektion. Man muss diese Verbindungen oft einfach mitlernen.
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Die Wortart- und Kasusbestimmung stützt sich auf das statistische Sprachmodell von spaCy sowie LingMorph-v1 und die Tagsätze der germanistischen Schulgrammatik. Das Feldermodell folgt der etablierten topologischen Beschreibung des deutschen Satzes.
Die LingMorph-v1 ist eine Engine welche auf spaCys statistischen Modellen aufbaut und sie mit drei unabhängigen, voneinander abgekoppelten Modulen ergänzt: Wortarten-Klassifikation nach STTS-Feinklassen, Kasus- und Merkmals-Erkennung und topologisches Feldermodell. Die Engine ist dabei erfahrungsgemäß fehlerresistent: Jede Teilanalyse ist einzeln gekapselt, sodass ein Fehler niemals die gesamte Ausgabe zerstört. Sie nutzt Adjektiv-Suffix-Erkennungen zur Korrektur von Fehltaggungen, Kopula-Kontext-Heuristiken für prädikative Adjektive und mehrere automatische Fallbacks. Mögliche Unsicherheiten werden aus Konfidenz-Scores heraus erkannt und durch UI-Warnungen transparent gemacht.